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Schönes Sommerwetter und begeisterte Turnerinnen und Turner belohnten die Aktiven des TSV Rauenthal für ihre Arbeit, die sie auch im 62. Jahr des Bestehens dieses Bergturnfestes leisten mussten. Noch in der Woche vor der Veranstaltung lag der Turnacker brach und das Gras stand kniehoch. Dass es eine Laufbahn gibt, konnten zu diesem Zeitpunkt nur Insider wissen, die auf der Bubenhäuser Höhe waren, um dort beim Fest der Rauenthaler Winzer einen guten Tropfen Wein zu genießen. In der Woche vor dem Bergturnfest jedoch, packen die Rauenthaler Turnerinnen und Turner an: Es wurde gemulscht, gemäht, gehackt und die Laufbahn planiert. Die Sprunggruben, die das Jahr über den Kindern als Sandkasten dienen, wurden gelockert und mit neuem Sand aufgefüllt. Für Strom und Wasser sorgte auch befreundete die Feuerwehr.
Für diese Vorarbeit dankte der stellvertretende Turngauvorsitzende Jochen Baumgartner den Rauenthaler Turnerinnen und Turner, geleitet von Sabine Böhm. Nach deren Grußwort stand sie schon wieder am Verkaufsstand und verkaufte den von den Rauenthalern gestifteten Kuchen.
Dankbar erkannten die Vorstandsmitglieder des Turngaues Süd-Nassau an, dass der Bürgermeister der Stadt Eltville, Patrick Apitz, sich für den Erhalt des Bergturnfestes aussprach. Derzeit werden Verhandlungen über die Verlängerung der Pachtverträge und gegebenenfalls auch über den Ankauf von Gelände auf der Bubenhäuser Höhe geführt.
Der Wettkampf verlief zügig, die Leitung hatte Gauoberturnwart Wolfgang Keller und Helmut Zimmer. Dass man auch inmitten der Weinberge mit dem PC arbeiten kann, bewies erneut Thomas Richter mit seiner Mannschaft, die dafür sorgte, dass die Siegerehrung pünktlich stattfinden konnte. Bedauerlich fand es Jochen Baumgartner, dass die Zahl der Wettkämpfer erneut leicht rückläufig war. Er will sich dafür einsetzen, dass die Vereine des Turngaues das Angebot des Wettkampfes in so herrlicher Umgebung wieder mehr nutzen. „Vor allem die Übungsleiter der Kinder und die Eltern müssen angesprochen werden.
HJO
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